Corona macht es einem nicht leicht!

Der Plan war (fast) perfekt. Am 03.04.2020 sollte die neue Saison mit der Einwasserung starten und uns einen schönen Start in die Saison eröffnen, so wie in jedem Jahr. Doch Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Am 25. April dann der nächste Termin, doch wieder ist nicht daran zu denken. Doch nun haben wir es vollbracht. JOJO ist wieder im Wasser und liegt zwischenzeitlich wieder an ihrem angestammten Liegeplatz in Heiligenhafen.

Dennoch ist das Gefühl ein völlig anderes: zum Teil sehr unterschiedliche, gar widersprüchliche Informationen, Maskenpflicht, Distanzregeln, geschlossene Duschen, lange Warteschlangen beim Bäcker, Unsicherheit bei der Begegnung selbst mit vertrauten Menschen – was ist erlaubt und was nicht – Unklarheit darüber, welche Törnziele erreichbar sein werden – jetzt oder im weiteren Verlauf dieser Saison.

Unbeschwertheit ade? Gelegentlich ja, doch immer wieder blitzt es auf, dieses besondere Gefühl, das uns dieses schöne Hobby schenkt: Freiheit, Fröhlichkeit, die Möglichkeit Gedanken ziehen zu lassen, Fernweh, Austausch mit Freunden, Verbundenheit und Nähe – auch unter Einhaltung der Distanzregeln.

Ist es unter diesen Bedingungen möglich, Pläne zu schmieden? Vieles hatten wir uns ausgedacht: Mittsommertörn in Richtung Dänemark/Schweden/Norwegen, Wochenendtörns zwischen Kiel und Lübeck, der Sommerferientörn und Sommerflottille, zusammen mit vier befreundeten Familien. Aber Segeln heißt auch, es zu nehmen wie es kommt. Gerade für mein Bedürfnis nach Struktur eine wahre Herausforderung. Also Varianten im Kopf haben, Alternativen prüfen, neu entscheiden. Auch das macht dieses Hobby aus!

Was daraus wird? Es wird hier zu lesen sein.

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